Valentinstag

Februar 25, 2012

ist vorbei.

Kein Grund, mit dem  “Herzen” aufzuhören. Weil:

a) dieses Herz zum Valentinstag (in diesem Jahr) nicht fertiggeworden ist

Pour Myrtille v. Renato Parolin

b) das Sonnenblumenherz - vielen Dank liebe Kirsten! – unwiderstehlich ist

c) ich diesen Paradiesvogel unbedingt nochmal in einer anderen Variation sticken will

kostenlose Anleitung von Kissy Cross hier

c) ich auf der Suche nach einem ganz bestimmten Blütenherz so viele andere gefunden hab, dass mir die Wahl schwer fällt.

Eine Auswahl, meiner Favoriten gibt es hier

Das Buch

Januar 31, 2012

das ich heute empfehlen möchte, habe ich, ehrlich gesagt, noch gar nicht gelesen.

Als ich von der Dukan Diät zum ersten Mal gelesen habe, gab es das Buch in Deutscher Sprache noch gar nicht. Bestellt hab ich es trotzdem. Und, angesteckt von der Idee, schon mal vorab mit der Umstellung begonnen. Das war im November.

Als erstes hab ich natürlich hier das Idealgewicht “kalkuliert”. Daraufhin hier das erste Rezept ausgedruckt. Die sogenannten Oat Bran Galette (oder einfach Haferkleie-Pfannkuchen). Der deutsche Name hält was er verspricht: Die Galettes schmecken wie Sägespäne mit Kleister.

Und es ist gut so, denn:

a) Man kann davon essen so viel wie man will (man will aber oft gar nicht so viel)

b) Nur wenn man wirklich Hunger hat, schmecken sie auch

c) Man kommt nicht auf die Idee, einfach mal einpaar davon zwischendurch zu mampfen.

Der Erfolg stellt sich sofort ein. Und das wiedererwachte Gefühl dafür, ob man wirklich hungrig oder einfach nur “gelüstig” ist, bleibt.

Nach einer Woche Galettes (wahlweise mit 0,1 %-igem Creme-Joghurt, Räucherforelle oder körnigem Frischkäse) sind die ersten Kilos(!) weg. Abends im Bett fühlt man richtig ein leichtes Kribbeln in den Fettpösterchen und freut sich schon auf das Wiegen am nächsten Morgen.

Danach geht es zwar langsam, aber stätig weiter in Richtung kleinerer Konfektionsgröße. Nach zwei Monaten ist es so weit: die Hosen und Röcke sind eindeutig, unübersehbar zu groß geworden. Die im Kleiderschrank auf bessere Tage wartende Teile dürfen wieder hoffen. Einige sogar getragen werden.

Nach einem weiteren Monat hat sich ein ganz ungewohntes Gefühl eingestellt: Ich fühl mich in meinem Körper wohl.

Ein Vogelnest zum Warmhalten

Januar 21, 2012

und um den Hals Tragen

schon seit längerem geplant, endlich fertig.

Die Anleitung dazu gibt es kostenlos zum downloaden hier.

Gestrickt aus Peruvian Baby Silk. Ein schönes, weiches Garn, schön zu stricken und angenehm zu tragen.

Kettenreaktion

Dezember 16, 2011

Nach zwei geplanten (und bereits verschenkten) Ketten hat mich die Experimentierfreude gepackt. Daraus entstanden sind:

die Jeans-Kette

die “rustikale” Seidenbändchen-Kette

die “Glamouröse”

und die “ganz normale”, diesmal in Rot.

Aber nun ich vorerst einmal Schluß.
Ein Weihnachtskleid muss her.

Alea – meine Strickkette

November 30, 2011

Meine erste Strickkette wurde vor einer Woche zum Abendessen ausgeführt und kam erstaunlich gut an.

Gestrickt wurde sie aus Mosco von Schulana (wunderbar weich, krazt nicht und fusselt nicht)

Ich bin ganz verliebt in dieses Garn.

Grund genug, gleich noch einige weitere Aleas zu stricken und an liebe Freundinnen zu Weihnachten zu verschenken.

Die zweite Kette wurde  am letzen Wochenend eauch schon fertig. Diesmal in Grün.

Sicher nicht die letze.

Falls jemand Lust hat, sie nachzustricken. Die Anleitung gibt es hier und hier.

Als weiteres präsentiert

November 26, 2011

wird der zweite Go Fly a Kite Shawl

Gestrickt aus Peruseda, meinem Lieblingsgarn aus 80 % Babyalpaka und 20 % Seide von wollerey.

Hat man das Muster erst einmal raus, strickt es sich fast von allein.

Übrigens:

Sollte jemand ein individuelles Weihnachtsgeschenk suchen: meine neuesten Tücher sind noch zu haben.

Ab sofort bei Dawanda.

Der Altweibersommer ist vorbei

November 20, 2011

Ganz in Herbstfarben gehalten ist dagegen mein Haruni.

Gestrickt aus LouLou 2/24 von Land O Lace (70 % Alpaca, 20 % Silk, 10 % Cashmere), gekauft bei Jule

mit einwenig Merino-Lacegarn in Bernstein für die Häkelkante.

Gefädelt

November 6, 2011

und nicht gehäkelt

sind meine beiden ersten Armreife.

Nach einer Anleitung von hier

Der erste noch mit jeder Menge Fehler,

der zweite schon fast fehlerfrei.

Das Fädeln stellt meine Geduld bei weitem nicht so sehr auf die Probe wie das Häkeln.

Ich habe zwar schon eine “Anfänger-Kette” fertig, bis zur angestrebten Fertigkeit um die ursprünglich vorgehabte schwarz-weiß Kette zu häkeltn, fehlt noch ein ganzes Stück.

Ich übe noch…

Perlen bringen Tränen

Oktober 4, 2011

… selbst wenn es sich um (japanische) Glasperlen handelt.

Mich jedenfalls haben sie an den Rand der Verzweiflung gebracht….

Alles begann damit, dass meine Kollegin eines schönen Tages eine hübsche weiße Kette um hatte und auf Nachfragen erzählt hat, es handle sich um eine perlengehäkelte Schlauchkette, die eine Freundin von ihr am laufenden Band herstellt.

Natürlich musste ich sofort nach Perlenhäkeln googeln…

Wow!

Ein neues Universum tat sich für mich auf.

Ich fand diese Kette

 (hergestellt von bluepearls)

Daraufhin natürlich auch die Quelle.

Als nächstes musste natürlich das Perlenmaterial her.

Und bei dieser Gelegenheit (man spart ja schließlich an Versandkosten) gleich das Material für diese Blüte

 (zu kaufenals kit bei perle4u)

Und diesen Armreif

 (hier von perle für perle)

Ohne jede Erfahrung und mit sehr viel Selbstüberschätzung (so schwer kann es ja nicht sein, oder?) machte ich mich nach Anleitung von hier an die Herstellung einer „einfachen“ Spiralkette.

Es war zum Haareraufen.

Gefühlte sechsundsiebzigmal habe ich versucht, Perlen im Kreis zu einem Schlauch zu häkeln, es kam immer nur eine unförmige Kugel mit sehr viel sichtbarem Faden und alles andere als dekorativem Muster raus.

Meine geliebte alte Häkelnadel, die ich immer für superfein gehalten habe, stellte sich als viel zu dick heraus. Ich musste lernen, dass es Häkelnadeln mit der Stärke 0,6 !!! gibt (dünner sind nur noch Nähnadeln).

Als die bestellten Perlen eintrafen, traf mich die nächste Erkenntnis: diesmal komm ich um eine Brille nicht herum.

Die sind ja wiiiiinzig!

Und so kommt es, dass ich jede freie Minute an dem für mich neuen Material herumpfusche und daher weder zum Stricken, Häkeln oder Lesen, geschweige denn Blogpflege komme.

Ich fürchte, ich bin vom Perlenvirus befallen…

Gelesen

August 30, 2011

habe ich das neueste Buch von Carlos Ruiz Zafón

In seinem Vorwort bezeichnet Zafon es als sein Lieblingsbuch.

Nun ja, meins ist es nicht.

Das Buch ist ein Schauerroman, der wie eine “Mischung aus Pahntom der Oper und Frankenstein” wohl dem Fantasie-Genre zugeordnet werden will. Doch während die  eben genannten Werke im 19. Jahrhundert spielen und ihnen so eine Aura des fantastischen anhaftet, verlegte Zafon die Handlung seines Romans in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die größte Schwäche der Geschichte, wie ich finde. Denn es wirkt alles sehr unglaubwürdig und stellenweise sogar lachhaft.

Mein Fazit:

Auch für erklärte Fans von Zafon: Ein Buch, das man nicht lgeesen haben muss.

Unbedigt empfehlenswert dagegen ist das Buch.

Dieses Buch wurd man lieben. Die Autorin auch. So echt, so authentisch und mit so viel Humor erzählt!

Wer es gelesen hat, wird einiges mit anderen Augen sehen. Augenzwinkernd. Wissend. Mitfühlend.

Wer nicht genug bekommen kann vom “jüdischen Humor”, dem sei noch ein Meister der Kunst ans Herz gelegt:

der leider viel zu früh versorbene Andre Kaminski und sein bekanntestes Werk:

“Herzflimmern”, “Der Kibitz” und andere Geschichten folgen dann ganz von selbst.


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