… selbst wenn es sich um (japanische) Glasperlen handelt.
Mich jedenfalls haben sie an den Rand der Verzweiflung gebracht….
Alles begann damit, dass meine Kollegin eines schönen Tages eine hübsche weiße Kette um hatte und auf Nachfragen erzählt hat, es handle sich um eine perlengehäkelte Schlauchkette, die eine Freundin von ihr am laufenden Band herstellt.
Natürlich musste ich sofort nach Perlenhäkeln googeln…
Wow!
Ein neues Universum tat sich für mich auf.
Ich fand diese Kette

(hergestellt von bluepearls)
Daraufhin natürlich auch die Quelle.
Als nächstes musste natürlich das Perlenmaterial her.
Und bei dieser Gelegenheit (man spart ja schließlich an Versandkosten) gleich das Material für diese Blüte

(zu kaufenals kit bei perle4u)
Und diesen Armreif

(hier von perle für perle)
Ohne jede Erfahrung und mit sehr viel Selbstüberschätzung (so schwer kann es ja nicht sein, oder?) machte ich mich nach Anleitung von hier an die Herstellung einer „einfachen“ Spiralkette.
Es war zum Haareraufen.
Gefühlte sechsundsiebzigmal habe ich versucht, Perlen im Kreis zu einem Schlauch zu häkeln, es kam immer nur eine unförmige Kugel mit sehr viel sichtbarem Faden und alles andere als dekorativem Muster raus.
Meine geliebte alte Häkelnadel, die ich immer für superfein gehalten habe, stellte sich als viel zu dick heraus. Ich musste lernen, dass es Häkelnadeln mit der Stärke 0,6 !!! gibt (dünner sind nur noch Nähnadeln).
Als die bestellten Perlen eintrafen, traf mich die nächste Erkenntnis: diesmal komm ich um eine Brille nicht herum.
Die sind ja wiiiiinzig!
Und so kommt es, dass ich jede freie Minute an dem für mich neuen Material herumpfusche und daher weder zum Stricken, Häkeln oder Lesen, geschweige denn Blogpflege komme.
Ich fürchte, ich bin vom Perlenvirus befallen…