Krisenbewältigung im Taschenformat

Es gibt Zeiten im Leben, die man am liebsten vosrspulen würde. Manchmal auch Krise genannt. Wenn nichts mehr richtig geht: Häkeln geht fast immer.

Man muss nicht denken, sich keine Muster merken, läuft nicht Gefahr, beim fertige Erzeugnis festzustellen, dass man es mindestens zwei Konfektionsrößen zu klein gstrickt hat und:

man ist in der Regel sehr viel schneller damit fertig und kann sich auf das nächste Teil freuen.

Dieses Täschchen stammt aus so einer unerfreulichen Phase.

Es ist aus diesem Buch

Hier sieht es so aus:

Ich werde es noch mit diesem Futter versehen (japanischer Baumwollstoff), dann kann es zu den anderen in meinen Dawanda-Shop wandern.

ugly duckling

Habe ich schon ewähnt, dass Häkeln meine Art von autogenem Training ist?

Es funktioniert nicht immer, hat aber immer den Nebeneffekt, dass was Gehäkeltes dabei herauskommt.

Wie diese Ente zum Beispiel.

Die Anleitung stammt aus diesem Buch

Und ich finde, mein Duck sieht fast genau so schräg aus, wie sein Vorbild.

Mein nicht mehr so kleiner Kleiner hat die Ente  sofort adoptiert, jetzt darf sie in Ehren auf seinem Bücherregal einstauben.

Japanische Fliederjacke

ist fertig.

Schon eine ganze Weile.

Das Ergebnis ist ganz passabel, finde ich.

Drei weitere Ufos stehen derzeit in Konkurenz und hoffen auf baldige Fertistellung:

Aus Kim Hargreaves wunderbarem Heft Nectar

 

Nectar aus Rowan Classic Bamboo Soft



und Harmony

Für diese Jacke habe ich allerdings ein anders Garn gewählt,
und zwar: Singolo von ONline, Linie 235.

Und als letztes mein neuestes:

Eine zweite Version des Nebelschals nach einer Anleitung von Drops.

Auch diesmal aus Lang Yarns Luxe,
jedoch in der Farbe 0045 flieder melange.

Babydecke und wie es dazu kam

Durch Zufall fiel mit dieses Buch in die Hände:

Und obwohl ich weder Babies zum bestrickten bzw.  zu beschenken habe und auch keine in Planung sind, so viel ich weiß, musste ich es (das Buch) einfach haben. Ganz besonders süß finde ich die Baby-Decken samt Kuscheltier und Jäckchen.

Ein passendes Garn musste ich erst gar nicht suchen: die überquellenden Wollvorratskisten beherbergen so Einiges, was auf sein zweites Leben in gestrickter Form wartet. Ich habe ein Öko-Garn aus reiner Baumwolle gewählt.

Und auch wenn das Stricken von Perlmuster ziemlich langweilig und auch das nicht verzwirbelte Garn einwenig anstrengend ist, macht es irgendwie doch Spaß.

Toll finde ich, dass es zunehmend auch deutsche Versionen der schon längst bekannten und viel gekauften englischen Strickbücher gibt. Auch wenn man mit der Zeit mit englischen Anleitungen ganz gut klar kommt, angenehmer ist es schon – für mich jedenfalls – wenn sie in der eigenen Sprache geschrieben sind. Zu hoffen ist nur, dass die obligatorischen Fehler in den englischen Anleitungen nicht automatisch mit übersetzt wurden.

Bücherturm, noch immer

Weitere Bücher müssen mein Bücherregal verlassen.

Ich hab ein halbes Wochenende mit mir gekämpft, *(Bücher ausgeräumt, dann wieder zurückgestellt)**,
* bis ** gefühlte 1000-mal wiederholt bis ich am liebsten alles so belassen hätte, wie es vorher war.

Nun gut.

Nachfolgende Bücher möchte ich an Interessierte verschenken:

(verschenkt)

Ein Anleitungsbuch für perfekt sitzende Pullis und Jacken.
Ich finde einfach nicht die Zeit, mich damit näher zu befassen und greife im “Zweifelsfall” auf schon fertige Anleitungen zurück (auch wenn dieseie – wie jetzt wieder einmal festgestellt – manchmal so was von fehlerhaft sind, dass man schreien möchte.  Aber darüber schreibe ich  ein anderes mal)

Bereits ein Kultbuch ist folgendes

(bereits verschenkt)

Sicher ein ganz tolles “Standardwerk”, mit tollen Tipps und Erläuterungen. Nur bin ich leider so gestrickt, dass ich lieber hundertmal was auftrenne, als von vorneherein eine Anleitung zu lesen. Ein ganzes Buch voller Anleitungen hat für mich so etwas abschreckendes wie eine Bedienungsanleitung für ein Elektronikgerät.

In eine ganz andere Kategorie gehört folgendes Buch:

Verspielt, verträumt, verfiltzt – ein Augenschmaus für Strickfilz-Freundinnen.
Meine Strickfilzphase ist vorbei. Daher muss sich das Buch ein neues Heim suchen.

(verschenkt)

Aus der Serie Vouge Knitting on the go ist folgendes kleines Buch:

(bereits verschenkt)

Für alle, die lieber häkeln als stricken sind diese drei kleinen Bücher aus der gleichen Familie:

(ist schon weg)

(die beiden sind jetzt ebenfalls schon weg)

Nun ist vorläufig Schluss mit Verschenken.
Es macht zwar großen Spaß, sollte aber wie alles, was Spaß macht, in Maßen genossen werden.

Der Bücherturm

hat bald die Höhe des Wollberges erreicht.

Es ist an der Zeit, sich von einigen Exemplaren zu trennen.
(Schon allein, um Platz für neue zu schaffen)

Was gar nicht so einfach ist, denn:

1.   in fast jedem Buch ist mindestens 1 Modell,
das unbedingt einmal gestrickt werden soll, 1 Anleitung,
die unbedingt erhalten werden, oder schlicht 1 Strick-Tipp,
der unbedingt einmal ausprobiert werden soll.

2.  Bücher wollen und sollen an jemanden weitergegeben werden,
der sie wirklich will und somit auch pfleglich behandelt

3.  fällt mir im Augenglick nicht ein, ist aber trotzdem ein Grund,
weshalb ich mich von Büchern nur so schwer trennen kann.

Deshalb hab ich beschlossen, einige hier vorzustellen, von denen ich glaube, auf sie verzichten zu können, um sie zu verschenken.

Wenn jemand also Interesse hat, bitte melden.

Hier wäre also einmal

“Winter muse landscapes” von Luisa Harding

(verschenkt)

Meine persönlichen Favoriten in diesem Heft sind  die

Swinstry Mittens

und die Beckmickle Jacke vom Titelblatt.

Es sind aber auch andere ganz hübsche Modelle darin enthalten.

Wie immer ist es Geschmackssache und – nicht zuletzt – eine Frage des Materials, das man verwendet.
Ein und dasselbe Modell kann vollkommen anders aussehen, wenn ein anderes Garn gewählt wird.
Ich mag melierte Garne nicht so sehr.
Meiner Meinung nach tragen sie unheimlich auf und man sieht darin immer besser genährt aus, als es einem lieb ist.

Das zweite Buch ist

(verschenkt)

Die Modelle aus diesem Buch sind durchwegs aus dicken Garnen und in kurzer Zeit fertigzustellen.

Evtl. ein Buch für Strickanfängerinnen, oder Liebhaberinnen von “One-Weekend-Wondern”.

Der Frühling kommt

Und somit endet allmählich auch die Mützen-Stulpen-Schal-Saison.

Mein erstes Frühlingsprojekt für dieses Jahr:

Iris

aus

Rowan Knitting and Crochet Magazine No. 45

weitere Modelle aus diesem Heft können hier genauer angeschaut werden

Hier meine Version davon:

Als Material hab ich mir das Seiden-Baumwollgarn Sunapee ausgesucht.

(gibt es bei einem Wollshop über ebay zu einem wirklich sehr günstigen Preis).

Das Garn gefällt mir wirklich sehr gut.
Die Qualität kann es locker mit einem sehr teueren Markengarn aufnehmen.

Passend zum Thema:

Beim Anblick dieser Schönheiten aus der Dornröschen-Februar-Kollektion hat der Wollaholik in mir natürlich nicht widerstehen können.

Krokus

und

Tausendschön

Mein Sockenwolle-Vorrat ist um zwei Stränge reicher.