Rabearosa Purpurblau

Versuchsreihe

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Mein erster Versuch, die Panna Cotta nach Amatos Rezept herzustellen,
war nicht so der große Hit.
Vielliecht lag es am Zucker

(mein geliebter brauner Rohrzucker, nicht der vorgegebene Johakuto),
aber meine Panna Cotta wurde trotz Himbeegelee nicht rosa,
sondern bräunlich grau.
Den Griff zur Lebensmittelfarbe konnte ich mir nicht verkneifen,
so wurde sie dann gräulich-pink.
Geschmeckt hat sie auch irgendwie nach aufgeweichten Algen
(so stell ich mir jedenfalls aufgeweichte Alten vor) mit etwas Süße.

Der zweite Versuch war ein Rezept aus dem Stevia-Buch.


Hier hab ich mich zwar weitgehend an das Rezept gehalten
und habe lediglich das Groo-Via durch Steviosid*
und die Gelatine durch Kanten** Agar-Agar Flocken ersetzt.

 
Das Ergebnis war aber dennoch nicht berauschend.
Die Mandelmasse-duch-das Haarsieb-Passiererei war es auf keinen Fall wert.

Der dritte Versuch war ein Fertigprodukt von Byodo.

Es schmeckte gar nicht schlecht.
War zwar nicht rosa und durfte daher nicht in die Förmchen,
aber das mußte es ja auch nicht, denn es war ja nur ein Versuch.

Der ultimativ letzte Versuch war eine Eigenkreation:
Pistazien-Panna Cotta a la was noch von den Resten übrig war.

Hier das Rezept:

Zutaten:
5 g Agar-Agar Kanten Flocken
60 g Pistazien
200 ml Sahne
300 ml Mandelmilch
2 EL weißer Rohrzucker
1 Msp Fleur de Sel Hibiscus
1 TL Zitronensaft
1-2 EL Agavendicksaft

Zubereitung:

Zuerst 5 g Agar-Agar mit ca. 50 ml kochendem Wasser übergießen,
ca. 1/2 Stunde stehen lassen. Die Algen lösen sich zwar nicht ganz auf,
es wird dennoch die Flüssigkeit gebunden (ein Klumpen entsteht).
Die Pistazien zusammen mit ca. 2 EL Sahne im Mixer sehr fein pürieren,
zur Seite (oder in den Kühlschrank) stellen.
Mandelmilch mit der restlichen Sahne, dem Zucker und einer Msp. Salz
(es kann auch ein anderes Salz sein, z. B. Himalaya-Salz) aufkochen.
Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, den Kanten-Klumpen in der heißen
Sahne-Mandelmilch-Mischung auflösen, so lange köcheln,
bis keine Kanten-Flocken mehr sichtbar sind.
Nun die Masse von der Kochstelle nehmen, das Pistazienmus hinzufügen,
alles glatt rühren und noch einmal kurz aufkochen.
Wieder von der Kochplatte nehmen, mit Agavendicksaft und etwas
Zitronensaft abschmeckenund in vorbereitete Schälchen
(evtl. zum späteren Stürzen mit Wasser ausgespült) füllen.

Nun ist das Ergebnis zwar nicht rosa und darf deswegen auch
nicht in die Rosen-Förmchen, aber was soll´s, dann ist es
eben grün.

* Steivosid (und die Information darüber) gibt es z. B. hier

**Meine Begeisterung für Kanten hält sich in Grenzen.
Die Flocken lösen sich sehr schlecht auf, ohne vorheriges
Einweichen eigentlich gar nicht.
Ich glaube, als Nicht-Veganer darf man hier getrost
auf die bekannten Alternative zurückgreifen.

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