Rabearosa Purpurblau

Juhu, eine neue Diät ist da

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noch bin ich nicht fertig mit meiner Detox-Selbsttest-Versuchsreihe,
schon ist ein neuer Stern auf dem Schlank-im-Schlaf-und-ohne-Hunger-Firmament aufgegangen.
Das neuer Heilversprechen heißt Sirtfood-Diät und soll das ultimative Fettverbrennung-trotz-Schlemmen-Wunder sein.

Meine Weisheit hab ich – wie kann es anders sein – meinen Frauenmagazin-Studien beim Friseur zu verdanken.
Zwischen Hosenlängentrends und MakeUp-Dramen fand sich ein Artikel über eine neue Wunder-Kur, die
„sogar Spaß machen soll!“ (O-ton)
„Denn während bei den meisten Diäten Schokolade und Alkohol verboten sind, sind sie bei der brandneuen Sirtfood-Diet ausdrücklich erwünscht“
Na, wer da noch nicht aufmerksam wird und den Löffel sinken lässt, ist im Tiefschlaf.

Wie ich weiter aus dem Artikel erfahre, soll es Lebensmittel geben, die sogenannte Schlank-Gene (Sirtuine)
aktivieren sollen, die die Fettverbrennung im Körper aktivieren und den Muskelabbau verhindern sollen.
Hört sich an wie Low-Carb, nur so am Rande.
Doch statt „Quark ohne alles“ und Fleisch ohne Beilagen sind hier Sachen erlaubt, man glaubt es nicht:

Rotwein, Schokolade (mind. 85 % Kakao-Anteil), Datteln, Walnüsse, Buchweizen

und hier hört die Herrlichkeit auch schon auf.
Was nun kommt, ist ja ganz nett, wird aber in keiner anderen Diät ausdrücklich verboten:

Grünkohl, Sellerie, Rucola, Chicoree, kleine Chilis, Petersilie, rote Zwiebeln, Liebstöckel, Kapern, kalt gepresstes Olivenöl, schwarzer Kaffee und grüner Tee

Ich stelle mir vor, wie ich meinen Heißhunger mit einem Büschel Petersilie oder einem Salat aus roten Zwiebeln, Kapern und kalt gepresstem Öl zu stillen versuche. Na ja, o.k. das ist übertrieben. Aus der zweien Zeile der erlaubten „Foods“ lässt sich ein ganz netter Salat zusammenstellen. Aber eben ein Salat. Der selbst mit Walnüssen und Datteln immer noch ein Salat bleibt.
Wenn ich es recht bedenke, ist eine Gewichtsreduzierung bei dieser Lebensmittelauswahl doch eigentlich kein Wunder.

Die Foodexperten Aidan Goggins und Glen Matten haben darüber ein Buch geschrieben: „The Sirt Food Diet“, in dem eine ausführliche Diät beschrieben sein soll.
Ich werde es mir vielleicht interessehalber zulegen. Vielleicht erschließt sich mir eine neue Diät-Welt, mal sehen…
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