Rabearosa Purpurblau


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Kleine Brötchen gebacken

hab ich am Wochenende auch.

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Eigentlich mehr, um zu testen, ob sie eine Alternative zu meinem
morgentlichen  Haferbrei wären.
Und ich war begeistert!

Diese Brötchen schmecken nicht – wie man meinen könnte –
nach gepressten Sägespänen oder klein gehäxelter Wellpappe.
Sie sind überhaupt nicht trocken, schmecken noch am zweiten Tag
und lassen sich gut auf Vorrat backen,
da sie eingefroren und wieder aufgetaut fast wie frisch schmecken.

Vielen Dank für das tolle Rezept!

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Das versprochene Pink

ist ein gedämpfter Reiskuchen

aus einer Fertigbackmischung

erstanden bei Toko Indonesia, wo ich auch meine – Ta-da-a-a

Chiffonbackform (nun doch) gekauft habe.

Der Reiskuchen ist genau so geworden, wie er aussieht,
pappsüß und klebrig,  genau so muss er, vermutlich, auch sein.
Für mitteleuropäische Gaumen ist die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig,
die Farbe läßt alle Alarmglocken (von wegen, kann so etwa Buntes ungiftig sein!?)
aufleuchten, die Süße läßt unweigerlich Visionen von drohender Karies entstehen…
aber sonst, ganz o. k.
Muss ich aber, glaube ich, nicht mehr haben.

Etwas ganz anderes ist das hier:
Der angekündigte Chiffonkuchen mit schwarzer Sesampaste.


Ich finde ihn superlecker.


Die Textur ist auch ganz o. k., wenn er auch nicht ganz so aufgegangen ist, wie ich es mir gewünscht habe.

Und als Abschluß meiner heutigen Backorige:


Der weltbeste Käsekuchen.

Zwar einwenig dunkel geworden und möglicherweise nicht optimal in Form, aber:
er schmeckt göttlich.


Was nicht mein Verdinst ist, sondern an dem so einfachen wie genialen Rezept liegt.
Ich habe lediglich eine Veränderung vorgenommen:
Zwischen Mürbteigoben und Quarkmasse habe ich gute 3 Eßlöffel Yuzu-Tee verstrichen und beim Zucker in der Eigelb- und Eiweißmasse etwas weniger und dafür den guten Japanischen genommen.
East meets West, so zu sagen.


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Matchamania, die zweite

Nach Grün kommt Pink

Der Koch-Matcha ist fast aufgebraucht. Matcha-Wasabon-Mousse wurde zweimal gemacht und für so gut befunden, dass keine Zeit blieb, Fotos davon z u machen.

Die Matcha-Tiramisu, ebenfalls eine Idee von Amato,
mit Matcha-Surup und –Likör zubereitet,

wurde jemandem kurz vor dem Wegputzen unter der Nase weggeschnappt, abgelichtet und wieder zum Essen freigegeben.

 

Ich habe nur auf die Eier-Creme verzichtet,
so wie ich es mit der „normalen“ Tiramisu auch immer mache
und habe stattdessen für die Mascarpone-Creme nur Mascarpone und Schlagsahne
(im Verhältnis 2 zu 1) genommen.
Das klappt auch immer ganz gut und ist auch im Sommer viel „ungefährlicher“.

Der klägliche Rest Matcha wird für den nächsten Matcha-Chiffonkuchen verwendet.

Apropos Chiffonkuchen.
Wie es scheint, gibt es diesen nicht nur in Grün.
Sondern auch in Pink
Wie diese Bilder von Little House beweisen.

Würd ich sofort nachbacken,
wenn ich nur wüsste, wo man violette Süßkartoffeln bekommt… 😦

Bis dahin könnte ich es vielleicht mit Schwarz probieren, wie auf dem Titelbild dieses schönen Backbuches  zu sehen.

Das Original-Rezept schreibt als eine der Zutaten schwarze Sesampaste vor.  Die gibt es fertig zu kaufen. Bei  Lunch for one  fand ich ein Rezept, wie man sie selbst herstellen kann.  Hab´s probiert.

Es sieht zwar aus, wie das, was man unter den Schuhsohlen mitbringt, wenn man querfeldein marschiert, schmeckt aber wie … ja, wie Mohn.
(War vielleicht irgendwann irgendwo auf der Welt der Anbau von Mohn verboten und man hat sich dann schwarzen Sesam als Ersatz ausgedacht? ?)

Meine Paste  ist aus 250 g schwarzem Sesam und  75 g weißem. Es ist eine ganz schöne Menge. Sollte jemand auf die gleiche Idee kommen: haltet Euch an das Original-Rezept. Das ist wirklich ausreichend.

So, jetzt muss ich nur noch den Kuchen backen. ..


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Japanische Hexenküche

oder wie Bilder veraubern:

Wer sich einmal auf die Seiten von Amato verirrt hat, für den gibt es keine Rettung mehr.

Noch nie gehört, noch nie gesehen, noch nie geschmeckt und dennoch:

es geht von ihren süßen Gebilden ein solcher Sog aus, dass sie schon süchtig machen, bevor man hineingebissen hat.

Und so begibt man sich auf die aufwendige Suche nach Zuckersorten*, die viel zu kostbar sind, als das man sie ernsthaft als Nahrungsmittel bezeichnen könnte, nach glutenarmen Mehlprodukten (ohne je ein Problem mit glutenhaltigen gehabt zu haben), kauft Muße, Öle, Bohnen(!) und gekeimtes Getreide(Doppel!!) und macht sich allen Ernstes an die Prodktion verheißungsvoller, aber zeit- und geldraubender Fluffigkeiten, die zu allem Überfluß auch noch so kapriziös in der Herstellung sind, dass sie keinerlei Abweichungen von empfohlener Temperatur, Rührgeschwindigkeit, Kochdauer, oder Stimmungslage der Küchenmaschine tolerieren.

Sklavisch  hält man sich daher an Anweisungen, wie „die Backform sollte nicht eingefettet werden“, ohne dabei zu beachten, dass damit nicht die ordinäre Guglhupfform, sondern die spezielle asiatische Kuchenform mit glatten Wänden (zum besseren Herausschneiden des Backwerks) gemeint ist.

Das Ergebnis ist genau so, wie man es vermuten darf:

Der Kuchen sieht aus wie ein Mooshügel nach einem Hagelsturm.
Sollte eigentlich ein Chiffonkuchen werden.

Schmeckt aber ungeachtet des Aussehens hervorragend!

Wird mit Sicherheit wieder gebacken
(doch beim nächsten Mal garantiert in einer Form,
die zuvor auf die langweiligste Art kuchenabweisend präpariert wird).

* Zucker
   Johakuto für den Teig


  Wasabon für später geplante Back- u. Kochversuche


beide Sorten erhältlich hier


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Strickpause

Eine Strickpause

musste eingelegt werden.

Die Zeit der Weihnachtsbäckerei ist angebrochen.

Ganz ohne Schnee und vorweihnachtliche Gefühle entstehen die ersten Festtags-Lekerli.

Vanillekipferl

Ohne Vanillekipferl geht es nicht.

Als Kontrast zu den hellen, muss es einfach auch Nougatkipferl geben.

Die Lieblingsplätzchen meiner Familie sind die Walnussplätzchen

Auf die gefüllten Herzen will man aber auch nicht verzichten.

Pfaffenhütchen müssen sein.

Mit den Zitronenblüten, Pistazienplätzchen und Orangensternen
ist das Standardsortiment komplett.

Und diesmal hab ich mir die Mühe gemacht, eine Einkaufsliste
für diese 8 Sorten zusammenzustellen.

Vielleicht schaff ich es im nächsten Jahr, nur so viel Backzeug zu kaufen, wie ich zum Verbacken auch wirklich brauche. Und nicht – wie jedes Jahr – ein Korb voll schlechten Gewissens, bestehend aus nicht benötigten Backzutaten, durchs ganze folgende Jahr zu tragen.